Gemeinsam gestalten

Was macht die Johannesgemeinde für Sie attraktiv?

Welche Angebote gefallen Ihnen gut?

Was fehlt Ihnen?

Diese und weitere Fragen beschäftigen uns im Presbyterium immer wieder. Während der Klausurtagung im März haben wir einen Fragebogen entwickelt, der im persönlichen Gespräch mit einhundert zufällig ausgewählten Gemeindemitgliedern Platz für Antworten, Anregungen und Wünsche bietet. Die Ergebnisse sollen uns dabei helfen, unsere Gemeinde in Zukunft weiter so zu gestalten, dass sich jede und jeder  bei uns wohl fühlt! Wenn Sie unter den ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind und von uns kontaktiert werden, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie unsere Aktion unterstützen! Natürlich ist die Teilnahme freiwillig und die Daten werden anonym behandelt.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und mit freundlichen Grüßen

Ihr Presbyterium der ev. Johannes Kirchengemeinde Hattingen

 

Hoffnung wächst

Es ist vor Ostern! Es ist nicht alles gut!
Auch wenn es uns – oberflächlich betrachtet – gut geht. Wir haben alles, was wir äußerlich brauchen. Niemand verhungert, es ist kein Krieg. Statistisch sind wir so reich wie keine Generation zuvor.
Im Allgemeinen geht´s uns gut. Im Allgemeinen …
Unser Planet ist gefährdet.
Wir hören es, wir wissen es, sehen es aber nicht so deutlich, es ist ja auch weit weg!
Es ist aber nur scheinbar weit weg, unsere Kinder sehen da klarer!

Je älter ich werde, umso mehr sehe ich, wie zerbrechlich Leben ist.
Es braucht nicht viel, um Bienen und Insekten zu töten, nur ein bisschen Chemie.
Es braucht nicht viel, um einen Menschen zu brechen, nur gezielte Worte. Mobbing kann jeder!
Es braucht nicht viel, um obdachlos zu werden, es reicht eine gescheiterte Beziehung, um nicht mehr klar zu kommen.
Es braucht nicht viel und das Chaos bricht hinein in mein geordnetes Leben.
Es gibt zu viel Leid in dieser Welt, wir können alle nicht nur Einzelschicksale sein.
Das Unglück hat viele unverwechselbare Gesichter und Geschichten. Wir kennen das ganz persönliche Leid! Und versuchen uns zu ducken, wegzusehen, weg zu sein, wenn es einschlägt ganz in der Nähe. Wenn das Leid persönlich wird, ist das Leben zum Weglaufen. Wenn man kann!

Wer traut sich zu, das Chaos dieser Welt zu erklären? Wer hat gute Antworten auf die Fragen, die uns das unbarmherzige Leben stellt.
All der Schmerz! Das sprachlos machende Leid.
Wird das, was wir verloren haben, je gefunden werden?
Wird das, was zerbricht, heil?
Kann auf dieser nackten, brutalen Erde etwas wachsen, was bleibt?
Ich weiß es nicht! Aber es wächst so vieles, was schön ist, was bleiben soll. Was wunderbar ist.
Wir lieben das Leben!
Wir lieben einander!

Blumen und Gärten wachsen aus Staub und Dreck!

Als Christ vertraue ich darauf:
Gott macht aus Staub wunderbare Sachen, er macht aus uns wunderbare Menschen.
Gott macht etwas Neues aus hoffnungslosen Ausgangssituationen.
Hoffnung wächst auf nacktem, harten Boden.
Es soll Ostern werden, die Leidenden sollen nicht vergessen sein, die Tränen nicht ignoriert, der Schmerz nicht übertüncht!
Mitten im Chaos soll Leben werden, sein und bleiben!

Es soll Ostern werden! Um der Schönheit willen,
um der Liebe willen, um unseretwillen,
um des Lebens willen, um Gottes willen!

„Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist
nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden;
denn in ihm leben sie alle.“ Lukas 20, 38

Ein gesegnetes Osterfest
wünscht
Pfr. Frank Schulte

Worthaus – Christliche Erwachsenenbildung

Nach der Konfirmation ist meist Schluss mit Gott. Das gilt für viele vollumfänglich, aber auch für die, die noch genug Interesse haben, um z.B. die Webseiten der Gemeinde aufzusuchen, ist der Wissenserwerb über Bibel und Glaube abgeschlossen. Vielleicht gibt es noch einen guten Religionsunterricht in der Oberstufe oder manchmal eine informative Predigt. Bei mir ist das nicht anders und daher bin ich froh (Danke Frank!), auf Worthaus hingewiesen worden zu sein.

Was ist Worthaus?

Worthaus ist ein Projekt zur christlichen Erwachsenenbildung. So formuliert es das Leitbild von Worthaus: ”Worthaus bemüht sich um eine verständliche Darstellung zentraler Aspekte des christlichen Glaubens. Dies geschieht im besten Sinne als ein »populärwissenschaftliches« Bildungsangebot: Theologische Erkenntnisse, die in der Theologie einen breiten Konsens genießen, werden für einen möglichst großen Personenkreis nachvollziehbar und unterhaltend vermittelt. Aus heutiger Perspektive werden so Zugänge zu den Wurzeln des christlichen Glaubens geschaffen und gleichzeitig gefragt, ob und wo sich wesentliche Bezüge für die heutige Lebenswelt herstellen lassen.”

Fünf Grundüberzeugungen

Grundüberzeugungen der Macher von Worthaus sind dabei:

  1. Denken und Glauben schließen sich nicht aus, sondern befruchten sich, sie bedingen sich.
  2. Wer die Bibel wörtlich nimmt, nimmt sie nicht ernst.
  3. Für jede Generation muss der christliche Glaube neu »übersetzt« und erklärt werden.
  4. Der christliche Glaube ist nicht etwas statisches, sondern etwas dynamisches.
  5. Der Blick über den Tellerrand hinaus ist ein bereichernder Blick.

Moderne Form …

Die Form ist dabei gleichzeitig klassisch und modern: Worthaus ist zunächst ein seit 2011 jährlich stattfindendes fünftägiges Treffen von etwa zweihundert Interessenten mit Vorträgen deutschsprachiger Professoren für Theologie. Es ist aber auch eine Webseite (www.worthaus.org), auf der die Mitschnitte der mehr als hundert gehaltenen Vorträge zum Ansehen und Anhören als Video/Audiostream verfügbar sind.

… und aktueller Inhalt

Inhaltlich will ich gar nicht erst versuchen, alles mal eben kurz zusammenzufassen, zumal die Themen vielfältig sind: Leben und Wirken von Jesus, Genesis, die Bibel, das Prophetische, Reformation, christliche Erziehung, Ethik. Es geht immer um eine wichtige Grundfrage unseres Glaubens; immer sorgfältig und klar herausgearbeitet für erwachsene Laien ohne theologische Vorbildung aber immer wissenschaftlich auf der Höhe der aktuellen Forschung und ohne die Scheu auch bequeme Ansichten in Frage zu stellen.

Mein eigener Glaubenskurs in Zehn-Minuten-Happen

Weil ich nicht viel Zeit habe, höre ich immer nur etwa 15 Minuten auf dem Weg zur Arbeit und freue mich beim Losgehen immer schon auf den nächsten Abschnitt. Wer selbst anfangen will, sich ein Eindruck zu verschaffen, dem lege ich „Die Gotteserfahrung des Jesus aus Nazareth als zentraler Aspekt des christlichen Glaubens“ an Herz.

Gemeindebrief Titel Weihnachten 2018

Unser Gemeindebrief auf fundraising-evangelisch.de

fundraising-evangelisch.de ist ein digitales Angebot für Kirchengemeinden, um mehr zum Thema Fundraising zu erfahren. Gleichzeitig ist es ein Wissensarchiv, um die Arbeit mit Spenden zu verbessern. Das Portal wurde gerade komplett überarbeitet und befindet sich zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels in der Testphase.

Auch wenn noch einige Artikel fehlen, so gibt es eine aus unserer Sicht schöne Anmerkung:

Der Gemeindebrief der Ev. Johannes-Kirchengemeinde Hattingen ist dort als besonders gutes Beispiel genannt. An einer exemplarischen Ausgabe können nun andere Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen lernen.

Eine schöne Auszeichnung.

Lesen Sie den Artikel über Gemeindebriefe auf fundraising-evangelisch.de

Ausschnitt Schild Reserviert am Kreuz

Reserviert

Kreuz mit Zettel "Reserviert"

Man kommt in die Kirche und ins Nachdenken. Da hat doch tatsächlich jemand einen Zettel an das Kreuz geklebt. Nicht „Dies ist der König der Juden“ sondern „Reserviert“, darunter noch ein Pfeil. Ich kann mir denken, woher der Zettel ist, am Sonntag war ein großes Konzert in der Kirche. Aber jetzt liegt der Zettel nicht mehr auf einem Stuhl sondern steht (oder hängt) in anderem Kontext.

Für wen ist der Platz am Kreuz reserviert? Wer will denn an das Kreuz? Freiwillig? So dass man sich sogar den Platz reserviert?

Das Schild regt zu vielen gemeinsamen Späßen und Witzen an, aber auch zu ebenso vielen ernsten Gedanken über Gott und mein Verhältnis zu Tod und Auferstehung. Und für beides ist Kirche doch da – oder ?